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Chefchaouen

Am nächsten Tag verabschieden wir uns vorübergehend von den vier Potsdamern. Sie zieht es direkt an die Atlantikküste. wir wollen erstmal nach Chefchaouen, ein entspanntes kleines Städtchen im Rifgebirge, das im Reiseführer so verlockend klang. Die Straße dorthin ist recht gut, unsere Laune noch besser, die Sonne scheint. Auch hier wiederholtes Winken und Daumen-hoch von Passanten, die die Feuerwehr bestaunen. Doch je weiter wir in das Gebirge hineinfahren, desto häufiger kommen uns Autos mit Lichthupe entgegen, fahren vor uns rechts ran und rufen uns etwas zu oder laufen neben uns her und fuchteln mit irgendwas herum. Müssen wir hier mit Licht fahren? Ist die Tür hinten offen? Verlieren wir Ladung vom Dach? Irgendwann fahren wir an den Straßenrand, einer kommt angelaufen und hält mir einen grün-bräunlichen Klumpen entgegen, dazu dann eine vielsagende Geste mit Zeige- und Mittelfinger zum Mund. Jetzt fällt es mir wieder ein. Stand auch im Reiseführer. Das Rifgebirge ist das größte Haschisch-Anbaugebiet der Welt, und wir potentielle Kunden. Deshalb sind die hier so entspannt … Den Rest der Fahrt verbringen wir mit höflichem Kopfschütteln, belehrenden Erklärungen zum Konsum von Drogen an die Kinder, und Hannes bringt mir „Nein danke, ich rauche nicht.“ auf französisch bei.
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Geschrieben von feuerwehr am 5. März 2012 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare